Greifenstein: Großturbine in Wartung

10.02.2022Greifenstein, Stockerau

Die Großkraftwerke an der Donau müssen zuverlässig rund um die Uhr laufen. Daher nutzt VERBUND die trockene Winterzeit für Wartungen der gewaltigen Maschinen.

Die Donau ist die stärkste Quelle der österreichischen Stromversorgung. Die neun Donau-Kraftwerke  bringen fast ein Fünftel der gesamten Stromerzeugung Österreichs. Dauerhafte Pflege und Wartung sichert die Verfügbarkeit.

Das Kraftwerk Greifenstein erzeugt mit seinen neun Turbinen pro Jahr 1,7 Mrd. Kilowattstunden Strom. Die erzeugte Strommenge reicht für den Jahresverbrauch von 480.000 Haushalten. Die notwendigen Inspektions- und Wartungsarbeiten finden im Winter statt, wenn die Donau aufgrund der Witterung weniger Wasser führt. 

Die trockengelegte Anlage offenbart einen Blick auf die gewaltigen Dimensionen eines Donaukraftwerks, die gewöhnlich unter Wasser liegen.

„Pickerl“ für Maschine Nr. 8

In diesem Winter ist die Maschine Nr. 8 an der Reihe. Inspiziert wird alles, was sich dreht: von den Schaufeln der 6,5 Meter großen Laufrädern bis zu den Lagern des Leitapparates. Schäden an den Turbinenflügeln werden nachgeschweißt, Korrosionsschutz inspiziert und wo notwendig erneuert.

Die Arbeiten finden trotz Covid-19 Schutzmaßnahmen in einem straffen Zeitplan statt. Bis Ende März sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein und die Turbine wieder am Netz sein, denn im Anschluss an die Turbineninspektion ist als nächstes die Wartung eines Wehrfeldes vorgesehen.

Besuch bei der Turbine Nr. 8 in Greifenstein

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Portrait Florian Seidl Florian Seidl

Pressesprecher Region Ost

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